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Square Dance
vonChristoph EmmelamMi 20 Apr 05



Square Dance ist ein Volkstanz, der in den USA entstanden ist. Die verschiedenen Bewegungen, die im Square Dance benutzt werden, basieren auf traditionellen Volkstänzen der verschiedenen Völker, die in die USA ausgewandert sind.  Square Dance wird von vielen Menschen in aller Welt getanzt. Nach Deutschland wurde der Square Dance durch die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg gebracht.


Jeweils vier Tanzpaare stehen sich in einem Quadrat (daher Square Dance) gegenüber und führen zur Musik Bewegungen durch, die durch Ansagen (Calls) von einem 'Caller' (Ausrufer) in gesprochener oder gesungener Form vorgegeben werden. Diese 'Calls' werden vom 'Caller' zu einem Tanz zusammengefügt. Sie sind weltweit in englischer Sprache und genormt. So kann ein Tänzer aus Deutschland jederzeit mit Tänzern aus den USA, Japan, Dänemark oder anderen Ländern ohne Schwierigkeiten zusammen tanzen.



Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Square Dance:

Traditioneller Square Dance

Western Square Dance auch "Modern Western Square Dance", "Contemporary Western Square Dance", oder "Modern American Square Dance" genannt. Western Square Dance wird weltweit getanzt. Es ist der Volkstanz der USA.


Der traditionelle Square Dance hat 40 bis 50 Figuren und jeder Tanz wird erklärt, bevor er getanzt wird. Die Figurensequenz je Tanz ist fest vorgegeben. Beim Tanzen geht es darum, dass die Tänzer sich wohlfühlen und (in gewissen Grenzen) auch Fehler machen dürfen, und diese Fehler können machmal den Spaß am tanzen noch erhöhen.


Beim Western Square Dance gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen von Figuren. Im 'Mainstream Level' sind ca. 70 Figuren definiert. Auf diesem Grundprogramm basieren die höheren Level (Plus, A/Advanced und C/Challenge). Die Tänzer sollten die Figuren beherrschen und sicher ausführen können. Der Reiz beim Western Square Dance liegt darin, dass der Caller die Tänzer durch eine immer neue, sich ändernde Choreographie herausfordert und überrascht. Kein Tanz gleicht dem anderen und die Tänzer müssen keine Figurensequenzen auswendig lernen.


Ein "Call" besteht aus dem Namen einer Tanzfigur, die Phrase, die vom Caller verwendet wird, um den Tänzern mitzuteilen, welche Figur sie tanzen sollen - die Tänzer führen dann diese Bewegung durch.

Im modernen Western Square Dance erfordert das Tanzen eines Calls eine spezifische Anzahl von Takten, normalerweise 4-32, je nach Figur. Das Timing der Calls wird dem Rhythmus und der Melodie der Musik angepasst. Ein guter Caller entwickelt dabei eine flüssige, gut zu tanzende Choreographie und passt seine Calls als Gesang der Musik an.


Die Musik der zwei Formen unterscheidet sich ebenfalls. Im traditionellen Square Dance ist die Musik traditionelle "country dance" Musik: Irish Jigs und Reels zum größten Teil, sowie Volksmusik aus Québec (Kanada), England, Schottland und andere Ländern. Die Musik wird fast immer durch eine traditionelle Tanzmusikband gespielt. Im Western Square Dance ist die Musik eine Mischung vieler Arten, alles von Pop bis zur traditionellen und modernen Country- und Westernmusik, Broadway Musicals, Schlager, usw. Die Takte sind ebenso meist schneller. Die Musik wird vorwiegend von Tonträgern wie Schallplatten, neuerdings aber auch vom Minidisk Player, Laptop oder MP3-Player, abgespielt.


Square Dancer besuchen sich gegenseitig auf den Clubabenden anderer Clubs und organisieren regionale, überregionale und internationale Tanzveranstaltungen. Bei den jährlichen Jamborees der Europäischen Square-Dance Dachorganisationen treffen sich zwischen 1.000 und 2.000 Tänzer zu einem Wochenende.




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